Letzte Woche machte ich mich auf den Weg in einen Copy Shop, um mir schlichte Visitenkarten für mich selbst drucken zu lassen. Dort habe ich dann einen Stapel von Visitenkarten einer Bank entdeckt, die speziell für Tagesgeldkonten Werbung machten. Da ich mir sowieso überlegt hatte, ein neues Girokonto zu eröffnen, nahm ich, nachdem ich mit dem Visitenkarten drucken fertig war, die Karte des Bankers mit nach Hause und informierte mich im Netz genauer über das Thema Tagesgeldkonto.
Schnell stellte sich heraus, dass diese Art der Geldanlage für mich als Student nahezu optimal ist. Für mich war es wichtig, dass mein Geld, das am Monatsende übrig bleibt, nicht auf einem Girokonto bloß liegt, sondern auf einem Depot angelegt ist, wo man wenigstens ein bisschen Zinsen bekommt, was auf einen Girokonto ja nicht der Fall ist. Von daher erwiesen sich Tagesgeldkonten als sehr geeignet, da dort relativ hohe Zinsen gegeben werden. In Anhängigkeit von dem Leitzins sind diese immer ungefähr zwischen 3 und 5 Prozent hoch, was wesentlich höher ist als die der Girokonten. Beim Abschluss eines Tagesgeldkontos bieten die meisten Banken zusätzlich noch ein besonders Angebot speziell für Neukunden an. So sind in den ersten Monaten die Zinsen häufig noch deutlich höher, was als sogenanntes Willkommensangebot angesehen wird.
Ein weiterer deutlicher Vorteil von Tagesgeldkonten besteht für mich als Student darin, dass man jederzeit auf das Geld zugreifen kann. Bei den meisten Anlagemöglichkeiten, die höhere Zinsen garantieren, ist man auf längere Anlagefristen angewiesen, in denen man keinen Zugriff auf sein angelegtes Geld hat. So bietet das Tagesgeldkonto praktisch beide Vorteile, die sonst entweder nur ein Girokonto hat, oder eine Festgeldanlage. Man bekommt hohe Zinsen, jedoch bleibt jederzeit der Anspruch auf das angelegte Geld erhalten.
Besonders für Studenten sehe ich darin die perfekte Anlagemöglichkeit, da man vielleicht mal ein bisschen Geld übrig hat, aber ein paar Monate später das Geld vielleicht doch braucht. So wurde folgte meinem Besuch im Copy Shop, der eigentlich nur dem Visitenkarten drucken dienen sollte, ein anschließender Besuch in der Bank, wo ich dann letztendlich ein eigenes Tagesgeldkonto abschloss.